formatio Denkmanufaktur

Lebenslanges Lernen in Serie

 

Forum Expeditionen

Auch die zweite Serie der formatio Denkmanufaktur will Impulse für (lebenslanges) Lernen geben. In der Welt des 21. Jahrhunderts finden Wissenserwerb und Wissenserleben nicht mehr nur in Klassenzimmern statt. Schule als ein Ort des Lernens und Zusammenlebens öffnet ihre Türen zu Feld und Wiese, lebt in Gemeinschaft und Gesellschaft, sucht analog und digital Einblicke und Ausblicke. Im «Forum Expeditionen» werden gemeinsam ungewohnte Wege des lebenslangen Lernens erkundet und die Rolle von Bildung und Schule in der globalen Welt reflektiert.

Die Veranstaltungen richten sich besonders an „Bildungsbetroffene“ – von Eltern über Lernenden bis hin zu Lehrenden und Bildungsinteressierten. Die Termine sind öffentlich, kostenlos und finden in und um die formatio Privatschule statt. Beim anschliessenden Apéro ist Zeit zum Nachspüren und Weit(er)denken. Auch dieses Jahr werden die Sessions in gekürzter Form im Anschluss online abrufbar sein.

Zur Anmeldung

Forum Weit(er)denken im Schuljahr 2020/21

Im Januar 2021 startete mit der Serie Weit(er)denken unsere erste Runde inspirierender Talks über Bildung im 21. Jahrhundert. Lernen als lebenslanger Prozess steht im Zentrum der formatio Denkmanufaktur, die auch heuer wieder Impulse zum Weit(er)denken in, um und über Bildung geben möchte.

Die komplette Serie Weit(er)denken zum Nachsehen

formatio Privatschule – Illustration digital-heart
Der Philosoph Jean Gebser hat in seinem Werk "Der Ursprung des Bewusstseins" festgehalten, "dass der Mensch nur das findet, was er bereits in sich trägt".
Die erhöhte Komplexität fordert uns alle dazu heraus, im Sinne von Jean Gebser zunächst in uns selbst hinein zu hören. Dies ist die wesentlichste "Expedition" (des Heraustretens) aus dem Lebensweg. Eines Weges auf dem uns bei jedem Schritt bisher Unbeachtetes und Unbekanntes entgegentritt.
Dr. Peter Ritter, Präsident des Verwaltungsrates

Auf Expedition zu unseren Talenten

„Der Philosoph Jean Gebser hat in seinem Werk „Der Ursprung des Bewusstseins“ festgehalten, „dass der Mensch nur das findet, was er bereits in sich trägt“. Das Thema der Denkmanufaktur ist ein «Forum Expeditionen» und weist auf das lebenslange Lernen hin.

Unser aller Leben ist, und dies zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit in ganz kurzer Zeit (ca. 50 Jahre), von einer bisher unbekannten Komplexität und damit einem riesigen Wachstum von Wissen gekennzeichnet. Dies bedeutet, dass jede Persönlichkeit auf ihrem Lebensweg und nach ihren Talenten, Interessen und Möglichkeiten eine ihr persönlich angemessene Lebensgestaltung erarbeiten muss, um mit sich selbst in Zufriedenheit und Selbstbewusstsein zu leben.

Diese erhöhte Komplexität fordert uns alle dazu heraus, im Sinne von Jean Gebser zunächst in uns selbst hineinzuhören. Dies ist die wesentlichste „Expedition“ (des Heraustretens) aus dem Lebensweg. Eines Weges, auf dem uns bei jedem Schritt bisher Unbeachtetes und Unbekanntes entgegentritt. Aber wir erkennen nur die äussere und damit oberflächliche Erscheinung. Diese zu erfahren und zu hinterfragen, ist der Eintritt in die persönlichen Interessen. Die Vertiefung der so gewonnenen Informationen über die eigenen Interessen und damit Möglichkeiten wird die Basis für die Fortsetzung des Lebensweges.

Noch nie waren die Möglichkeiten zu persönlichem Wissensgewinn auf Grund des allgemeinen Wissensfortschritts und der gegebenen Informationsmittel so vielfältig. Es ist anzunehmen, dass der Umfang des Wissens und damit dessen Komplexität in naher Zukunft noch weiter steigen wird. Was die Schule uns heute vermitteln kann, ist das Lernen über den Zugang zu dem immer grösser werdenden Wissen und die Konzentration unserer Interessen gemäss unserer Fähigkeiten. Dann wird unser Lebensweg zur Erfüllung unserer eigenen Zufriedenheit und damit zu einem Weg unserer möglichen Erfolge führen. Ein jeder bewusst unternommener und wahrgenommener Schritt wäre ein Schritt zur Vollendung des Lebensweges!“  – Dr. Peter Ritter

formatio Privatschule – Illustration draw-together
Der Bildungsstandort Triesen steht mit den lokalen Bildungseinrichtungen vor allem dafür, dass Wissensaustausch nicht mehr ausschliesslich in den Innenräumen der Bildungsinstitutionen stattfindet. Lernen, vor allem lebenslanges Lernen, wächst mit Erfahrungen, neuen Plattformen und durch den konstruktiven Austausch miteinander.
Daniela Wellenzohn-Erne, Gemeindevorsteherin Triesen

Lernen wächst mit Erfahrung

„Der Bildungsstandort Triesen ist in den vergangenen Jahren nicht nur quantitativ, sondern insbesondere auch qualitativ weiter gewachsen und konnte sich weiter festigen. Das Zusammenspiel zwischen der Gemeinde und den einzelnen Bildungseinrichtungen funktioniert hervorragend, die Vernetzung sowie die Zusammenarbeit sind eng und zielgerichtet. Als Standortgemeinde freuen wir uns, dass die auf Innovation und Zukunft ausgerichtete formatio Privatschule für die stetige Weiterentwicklung breite Anerkennung im In- und Ausland findet. In diesem Sinne gratuliere ich ganz herzlich zur Auszeichnung der formatio Privatschule mit dem Anerkennungspreis „Innovative Schulen“.

Der Bildungsstandort Triesen steht mit den lokalen Bildungseinrichtungen vor allem dafür, dass Wissensaustausch nicht mehr ausschliesslich in den Innenräumen der Bildungsinstitutionen stattfindet. Lernen, vor allem lebenslanges Lernen, wächst mit Erfahrungen, neuen Plattformen und durch den konstruktiven Austausch miteinander.

Die zweite Serie der formatio Denkmanufaktur “Forum Expeditionen” findet im und um das Spoerry-Areal in Triesen statt, welches als eines der geschichtsträchtigsten, wandlungsfähigsten, imposantesten und vielfältigsten Bauwerke in Triesen bezeichnet werden darf. Es freut uns sehr, dass sich die öffentlich zugänglichen und kostenlosen Veranstaltungen der zweiten Denkmanufaktur-Serie zum Ziel setzen, den „lebens(t)raum“ Triesen mit allen Sinnen zu entdecken. So startet die erste Session des „Forums Expeditionen“ beispielsweise auf dem von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Schulacker. Auch einen achtsamen Entdeckungsspaziergang durch unser vielseitiges Dorf wird die zweite Serie bringen, so wie zu jedem Termin ein anderer Aspekt der Triesner Vielfalt ins Licht gerückt wird.

Dass die formatio Denkmanufaktur mit dem Forum Expeditionen in Präsenz statt „nur“ online stattfinden kann, ist eine Bereicherung für den persönlichen Austausch. Wir wünschen eine inspirierende und breit besuchte zweite Veranstaltungsreihe, die bestimmt an den Erfolg aus dem ersten Jahr anknüpfen wird.“ – Daniela Wellenzohn-Erne

formatio Privatschule – Illustration world-glasses-upper

Programm Forum Expeditionen

29. 09. 2021, 18:00 Uhr

Ackerexpedition

Bildung beim Wachsen zuhören

Wenn sich Klassenzimmertüren öffnen und sich Bildung an die frische Luft wagt, kann Neues – sogar Innovatives – wachsen. Die formatio Privatschule nutzt als erste Schule Liechtensteins die Gelegenheit, im vernetzten Fach Nachhaltigkeit und Ökonomie einen Schulacker zu bewirtschaften. Begleitet wird die Umsetzung vom Verein Ackerschaft, deren Geschäftsführerinnen Elisabeth Müssner und Sandra Fausch das Konzept in Form einer Ackerexpedition vorstellen. Auch Elias Kindle unterstützt mit Freude Bildung beim Wachsen. Der Geschäftsführer der Liechtensteinischen Gesellschaft für Umweltschutz (LGU) geht beim gemeinsamen Brain Picking den Verbindungen zwischen Begriffen wie Nachhaltigkeit, Bildung und Schule der Zukunft auf die Spur.

Die weiteren Termine

17. 11. 2021, 18:00 Uhr
Gegenwartstalk
Let’s talk about complexity

16. 02. 2022, 18:00 Uhr
Vernissage
Student ambassadors präsentieren die formatio Masterclass

April 2022, 18:00 Uhr
Leuchtturm
Bildungsforum „Lebendiges Lernen“

08. 06. 2022, 18:00 Uhr
Achtsamkeitswalk
Triesen erkunden

formatio Privatschule – Illustration globe-like

Referentinnen und Referenten

Sandra Fausch, Co-Geschäftsführerin Verein Ackerschaft

Sandra Fausch studierte Umweltingenieurswesen mit der Vertiefung Biolandbau und Hortikultur an der ZHAW in Wädenswil. Vorab war sie als Devisenhändlerin bei einer liechtensteinischen Bank tätig. Ihr ausserberufliches Engagement für eine nachhaltige Zukunft hat sich mit der GemüseAckerdemie zu einem beruflichen gewandelt. Mit der Ackerschaft möchte sich die Gemüseliebhaberin mit Laptop und Spaten, Herz, Humor und Weitsicht auf den Weg machen, Liechtenstein enkeltauglich zu gestalten. 

Elisabeth Müssner, Co-Geschäftsführerin Verein Ackerschaft

Elisabeth Müssner machte ihren Master in Psychologie an der Universität Zürich und arbeitet im Teilzeitpensum als Jugendarbeiterin. Begeistert von der wohltuenden Wirkung von Gärten, entschloss sie sich einen CAS in Gartentherapie zu absolvieren und Arbeitserfahrungen in sozialpädagogischen betreuten Gärtnereien zu sammeln. Angetrieben vom Gedanken, die Welt ein bisschen grüner zu machen, konnte sie mit der Ackerschaft ihren Traum, einer klimabewussten Arbeit nachzugehen, erfüllen.  Ausgerüstet mit Gummistiefeln, viel Kreativität und ihrer euphorischen Art, verfolgt sie das Ziel, das Bewusstsein für einen nachhaltigen Lebensstil zu fördern.

Elias Kindle, Geschäftsführer Liechtensteinische Gesellschaft für Umweltschutz

Elias Kindle ist in Liechtenstein kein Unbekannter, wenn es um den Schutz der Umwelt und nachhaltige Entwicklung geht. Der studierte Umweltingenieur und Experte für nachhaltige Entwicklung engagiert sich bereits seit vielen Jahren in Liechtenstein für natur- und umweltfreundliche Entwicklungen. Seinen Master in Strategic Leadership Towards Sustainability schloss Elias Kindle an einer schwedischen Hochschule ab. Für die Gründung des Vereins Symbiose sowie für zahlreiche Projekte und Initiativen wurden er als „Hoffnungsträger für eine Zukunftsfähigkeit des Alpenrheintals“ mit dem Binding Preis ausgezeichnet.

formatio Privatschule – Illustration student-circle-upper

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formatio Privatschule – Illustration marker-music-secondary

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